Hallo, da bin ich wieder – eine kleine Nachricht aus dem Semi-Off. Ich bin umgezogen und habe schon seit einem Monat kein WLAN in der neuen Wohnung. Einerseits ein verfluchenswerter Zustand (keine Ablenkung), aber andererseits habe ich innerhalb einer Woche entspannt ein Drittel meines neuen Romans runtergetippt.

Es fehlt mir aber schon. Nicht so sehr jetzt (da ich vom Urlaub aus schreibe – wo es Internet gibt!), sondern dann, wenn im Alltagsstress alles länger dauert und umständlich ist. Nicht nur, weil man heutzutage ja fast alles irgendwie online klären muss, sondern auch weil ich im Internet mit am besten abschalten kann. Klingt seltsam  – das war eine echte Erkenntnis.

Nachdem ich auf dieser Seite auch schon mal über die Allzeiterreichbarkeit hergezogen habe, kommt hier ein Gegenplädoyer: Die unendlichen Weiten des Internets helfen mir dabei, ein bisschen zu versinken, mich ein bisschen zu vergessen und einen Teil meines Gehirns auszulagern.

Das brauche ich manchmal einfach. Wenn es zu viel wird, stört es.

Aber ein bisschen davon ist schön.